Anmeldung bei der Google Maps Platform und Erstellen eines API-Schlüssels
1. Google-Konto vorbereiten
Für die Nutzung der Google Maps Platform wird ein Google-Konto benötigt.
- Falls noch nicht vorhanden: https://accounts.google.com
- Mit dem gewünschten Konto anmelden.
2. Google Cloud Console öffnen
- Öffne die Google Cloud Console:
https://console.cloud.google.com - Melde dich mit deinem Google-Konto an.
- Akzeptiere ggf. die Nutzungsbedingungen.
3. Neues Projekt anlegen
- Oben in der Projekt-Auswahl auf „Projekt auswählen“ klicken.
- „Neues Projekt“ anklicken.
- Projektname vergeben, z. B.:
Wetterrelais - Optional eine Organisation auswählen.
- „Erstellen“ klicken.
- Warten, bis das Projekt aktiv ist, und es auswählen.
4. Abrechnung aktivieren (Pflicht)
Die Google Maps Platform erfordert immer eine hinterlegte Abrechnung, auch wenn nur das kostenlose Kontingent genutzt wird.
- Menü → Abrechnung
- Abrechnungskonto verknüpfen
- Kreditkarte oder Zahlungsprofil hinterlegen
- Projekt mit dem Abrechnungskonto verbinden
Ohne aktivierte Abrechnung funktioniert die Weather API nicht.
5. Google Weather API aktivieren

- Menü → APIs & Dienste → Bibliothek
- Suche nach:
Weather API - API auswählen
- „Aktivieren“ klicken
Falls die API nicht direkt gefunden wird:
Maps Platform → Weather API
6. API-Schlüssel erstellen
- Menü → APIs & Dienste → Anmeldedaten
- „Anmeldedaten erstellen“ → „API-Schlüssel“
- Der Schlüssel wird sofort erzeugt, z. B.:
AIzaSyAxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx - Schlüssel kopieren und sicher speichern.
7. API-Schlüssel absichern
Klicke auf den erzeugten API-Schlüssel und setze Einschränkungen.
7.1 Anwendungseinschränkung
Für das Wetterrelais empfiehlt sich:
- IP-Adressen
- Öffentliche IP-Adresse des Netzwerks, in dem das Wetterrelais betrieben wird
Alternativ für Testzwecke: - Keine Einschränkung (nur kurzfristig empfohlen)
7.2 API-Einschränkung
- „API-Einschränkung aktivieren“
- Nur folgende API erlauben:
Weather API
Damit kann der Schlüssel ausschließlich für Wetterabfragen genutzt werden.
API-Schlüssel im Wetterrelais eintragen
Empfohlene Einstellung
Setze das Intervall auf 3600 Sekunden, um die Wetterdaten stündlich zu aktualisieren.
Das ergibt bis zu 168 API-Aufrufe pro Tag – ideal für den Dauerbetrieb mit dem kostenlosen Kontingent.
- Öffne auf dem Wetterrelais die Wetterdienste.
- Wähle als Anbieter für Wetterdaten den Dienst Google Weather (Maps Platform) aus.
- Trage den kopierten API-Schlüssel im Feld „Key“ ein.
- Überprüfe die Standortdaten. Es kann eine Postleitzahl oder die Koordinate genutzt werden.
- Speichere die Einstellungen.
- Starte das Gerät ggf. neu, um den Schlüssel zu aktivieren.
Kostenkontrolle bei Google einrichten (dringend empfohlen)
Auch wenn das Wetterrelais mit einem Intervall von 3600 s problemlos im kostenlosen Kontingent betrieben werden kann, sollte immer eine Kostenüberwachung in der Google Cloud eingerichtet werden. So werden unerwartete Kosten zuverlässig verhindert.
1. Budget anlegen
- Google Cloud Console öffnen: https://console.cloud.google.com
- Menü → Abrechnung
- Budgets & Warnungen
- Budget erstellen
- Budgetname vergeben, z. B.:
Wetterrelais Monatlich - Budgetbetrag festlegen, z. B.:
5 € oder 10 € - Abrechnungskonto auswählen
- Projekt auswählen, in dem die Weather API läuft
- Weiter → Benachrichtigungen konfigurieren
2. Warnstufen konfigurieren
Empfohlene Stufen:
- 50 % des Budgets → erste Warnung
- 80 % des Budgets → zweite Warnung
- 100 % des Budgets → kritische Warnung
Die Benachrichtigungen werden per E-Mail versendet und ermöglichen ein sofortiges Eingreifen.
3. Optional: Tägliche Kostenüberwachung
Zusätzlich kann in der Abrechnung eine Ansicht nach Tagen aktiviert werden:
- Menü → Abrechnung → Kosten
- Anzeige auf tägliche Kosten umstellen
So lässt sich sehr schnell erkennen, ob ungewöhnliche API-Nutzung stattfindet.
API-Nutzung im Wetterrelais überwachen
Das Wetterrelais zeigt unter Wetterdienst selbst eine Statistik über die durchgeführten API-Abfragen an.
Diese Anzeige ist eine sehr gute Ergänzung zur Google-Kostenübersicht.
Hinweis zum Abfrageintervall
Ein kleineres Abfrageintervall bedeutet:
- mehr API-Aufrufe
- höherer Verbrauch des kostenlosen Kontingents
- potentiell steigende Kosten
Kleinere Intervalle sollten nur dann verwendet werden, wenn wirklich eine höhere Aktualisierungsrate benötigt wird und die Kosten bewusst in Kauf genommen werden.