Funktionsbaustein: Timer
Der Timer erzeugt ein periodisch wechselndes logisches Signal. Er kann symmetrisch oder mit getrennten EIN-/AUS-Zeiten arbeiten.
Anschlüsse
| Anschluss | Typ | Bedeutung |
|---|---|---|
| Ausgang | Logik | periodisch wechselnder Zustand |
Der Block besitzt keinen Eingang.
Symmetrischer Modus
Im symmetrischen Modus wird eine Periodendauer in Minuten angegeben. Nach jeweils dieser Zeit wechselt der Ausgang seinen Zustand. EIN- und AUS-Phase sind daher gleich lang.
Beispiel:
Periodendauer: 10 min
EIN-Phase: 10 min
AUS-Phase: 10 min
vollständiger EIN/AUS-Zyklus: 20 min
Asymmetrischer Modus
Im asymmetrischen Modus werden die beiden Zeiten getrennt angegeben:
- EIN-Dauer
- AUS-Dauer
Beispiel:
EIN: 3 min
AUS: 7 min
Wertebereich
Die im Editor vorgegebenen Zeitwerte müssen größer als null sein. Sehr kleine Zeitwerte sind möglich; für reale Relais oder externe Aktoren sollten Schalthäufigkeit, Lebensdauer und zulässige Schaltzyklen berücksichtigt werden.
Anwendungsbeispiele
- periodischer Test- oder Freigabetakt
- intermittierender Betrieb einer Pumpe
- Blink- oder Meldesignal
- zyklischer Wechsel zwischen zwei Betriebszuständen
Abgrenzung zu Takt synchron
Der normale Timer beginnt seinen Ablauf aus dem Programmzustand heraus. Takt synchron ist für einen gemeinsam synchronisierten Takt mit definierter Periodendauer vorgesehen. Verwende Takt synchron, wenn mehrere Funktionen auf denselben Zeitraster Bezug nehmen sollen.