Benutzeroberfläche des Programm-Editors
Der Programm-Editor besteht aus der Toolbox, dem Programmfeld, der Eigenschaftenansicht und der Programmsteuerung. Auf kleinen Displays werden die seitlichen Bereiche platzsparend ein- und ausgeblendet.

Toolbox

Die Toolbox enthält die Funktionsblöcke, die in das Programm eingefügt werden können. Die Blöcke sind nach Aufgaben gruppiert:
- Wetter-Daten und Ereignisse
- Zeitgesteuerte Aktionen
- Datenoperationen
- Logikoperationen
- Eingabe und Ausgabe
- Costum
- Shelly Module
Oberhalb der Funktionsgruppen steht außerdem Text zur Verfügung. Damit können reine Dokumentationsfelder in das Programm eingefügt werden.
Block einfügen
Ein Funktionsblock kann auf zwei Arten eingefügt werden:
- Anklicken: Der Editor fügt den Block automatisch in einem freien Bereich des sichtbaren Programmfelds ein.
- Drag & Drop: Der Block kann aus der Toolbox direkt an die gewünschte Position gezogen werden.
Neue Blöcke erhalten automatisch eine fortlaufende Bezeichnung. Diese Bezeichnung kann anschließend in den Eigenschaften geändert werden.
Programmfeld

Im mittleren Programmfeld wird die Steuerungslogik aufgebaut. Dort können Blöcke:
- positioniert,
- ausgewählt,
- verbunden,
- kopiert,
- gelöscht und
- über ihre Eigenschaften konfiguriert werden.
Die Blöcke rasten auf einem Raster ein. Beim Verschieben unterstützen Ausrichtungslinien dabei, mehrere Blöcke sauber horizontal oder vertikal anzuordnen.
Unten am Programmfeld befinden sich Bedienelemente für die Ansicht. Zusätzlich zeigt eine Miniaturansicht die Lage der Blöcke im gesamten Programm.
Eigenschaften

Die Eigenschaften beziehen sich immer auf das aktuell ausgewählte Element.
Funktionsblock ausgewählt
Je nach Block stehen unter anderem folgende Einstellungen zur Verfügung:
- eigener Titel,
- Auswahlfelder,
- Zahlenwerte,
- Zeitwerte,
- Schalter,
- IP-Adressen oder andere blockbezogene Parameter,
- bei bestimmten Blöcken zusätzliche Editoren oder dynamische Anschlüsse.
Nicht jeder Block besitzt dieselben Parameter. Die einzelnen Optionen sind in den jeweiligen Bausteinkapiteln dokumentiert.
Verbindung ausgewählt
Wird eine Verbindung gewählt, kann sie in der Eigenschaftenansicht gelöscht werden.
Textfeld ausgewählt
Bei einem Textfeld können Titel und Text bearbeitet werden. Textfelder sind reine Dokumentationselemente und werden nicht ausgewertet.
Werkzeugleiste des Programmfelds

Die Werkzeugleiste stellt häufig benötigte Bearbeitungsfunktionen bereit:
- Rückgängig
- Wiederholen
- Kopieren
- Einfügen
- Wechsel zwischen heller und dunkler Darstellung
Die Funktionen Rückgängig, Wiederholen, Kopieren und Einfügen sind zusätzlich über Tastenkombinationen erreichbar. Eine Übersicht findest du unter Bearbeiten, Auswahl und Tastatur.
Programmsteuerung

Die Programmsteuerung enthält Aktionen für das gesamte Programm:
Übertragen
Speichert das aktuelle Programm auf dem Wetterrelais und führt es aus. Vorher prüft der Editor, ob die für die Ausführung erforderlichen Verbindungen vollständig und gültig sind.
Als Entwurf speichern
Befindet sich im Menü des geteilten Übertragen-Buttons. Der aktuelle Stand wird auf dem Gerät gespeichert, aber nicht ausgeführt. So kann ein unvollständiges Programm gesichert und später weiterbearbeitet werden.
Programm löschen
Setzt den bearbeiteten Programmaufbau nach einer Sicherheitsabfrage auf den Ausgangszustand zurück. Damit die Änderung auf dem Gerät wirksam wird, muss der neue Zustand anschließend übertragen werden.
Import
Lädt eine Programmdatei mit der Dateiendung .wpgm in den Editor. Ein Import verändert das laufende Programm auf dem Wetterrelais noch nicht.
Export
Speichert den aktuellen Bearbeitungsstand als .wpgm-Datei. Dies eignet sich für Sicherungen, Versionsstände oder das Übertragen eines Programms zwischen Geräten.
Verlassen
Beendet den Programm-Editor. Liegen noch nicht gespeicherte Änderungen vor, warnt der Editor vor dem Verwerfen dieser Änderungen.
Helle und dunkle Darstellung
Der Editor unterstützt eine helle und eine dunkle Oberfläche. Die Auswahl beeinflusst nur die Darstellung des Editors und nicht die Programmlogik.
Darstellung auf kleineren Bildschirmen
Bei geringer Fensterbreite werden Toolbox und Eigenschaften als einblendbare Seitenbereiche dargestellt. Das Programm selbst bleibt im zentralen Arbeitsbereich. Nach der Bearbeitung kann der Seitenbereich wieder geschlossen werden, um mehr Platz für das Programmfeld zu erhalten.