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Funktionsbaustein: Modbus Output

Der Funktionsblock Modbus Output stellt einen Modbus-Ausgangswert als Signalquelle für das Programm bereit.

Anschlüsse

Der Block besitzt keinen Programmeingang. Sein Ausgang hängt vom Registertyp ab:

Registertyp Ausgangstyp
Digital Output / Coil Logik
Analog Output / Holding Register Wert

Beim Wechsel des Registertyps passt der Editor den Ausgang entsprechend an.

Registertyp

Zur Auswahl stehen digitale und analoge Ausgangsregister. Digitale Register werden als logischer Zustand, analoge Register als numerischer Wert weiterverarbeitet.

Adresse

Die Registeradresse wird im Editor eingestellt. Der UI-Bereich reicht von 0 bis 9999.

Länge

Die Länge kann im Editor von 1 bis 2000 eingestellt werden. Bei zusammenhängenden Werten muss die nachfolgende Verarbeitung zum tatsächlichen Datenumfang passen.

Signalrichtung verstehen

Der Name Modbus Output bezieht sich auf die Modbus-Sicht. Ein von Modbus gesetzter Ausgang wird im grafischen Programm zu einer Quelle:

Modbus-Client setzt Wert ─> Modbus Output ─> Programmlogik

Beispiele

Digitaler Ausgang als Freigabe

Modbus Output (digital) ──Logik──> UND ──> Geräteausgang

Analoger Ausgang als Sollwert

Modbus Output (analog) ──Wert──> Skalierung ──> Ausgabevariable

Abgrenzung zu Modbus Input

  • Modbus Input: Programm → Modbus
  • Modbus Output: Modbus → Programm

Diese Sichtweise entspricht der Bezeichnung der Register im Modbus-Datenmodell und ist unabhängig von der grafischen Leserichtung im Editor.